Das Literaturhaus Leipzig ist das einzige Literaturhaus in Sachsen. Es setzt sich für Buch- und Leseförderung ein und veranstaltet u. a. Lesungen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen. Nun steht das Literaturhaus erstmals seit 1990 finanziell schwer unter Druck – das Vereinsvermögen, das sich aus Mitteln des DDR-Kulturhaushaltes speiste ist fast aufgebraucht. Städtische Unterstützung ist notwendiger den je! In Zeiten knapper kommunaler Kassen ist an eine finanzielle Förderung außerhalb des Haushaltsplanansatzes jedoch leider nicht zu denken. Bedanken Sie, liebe Leser, sich bei den Verursachern dieser prekären Finanzsituation der Stadt Leipzig! Die AfD-Fraktion Leipzig fordert deshalb das Kulturdezernat der Stadt auf, zu prüfen, inwieweit eine Reduzierung der jährlichen Förderung aller zehn institutionell geförderten soziokulturellen Einrichtungen Leipzigs (darunter u. a. Werk 2, Conne Island, naTo) rechtlich umsetzbar ist, sodass eine dauerhafte Förderung des Literaturhauses Leipzig aus Finanzmitteln der öffentlichen Hand im Rahmen des erforderlichen künftigen Finanzförderbedarfs des Hauses ab 2027 gewährleistet werden kann. Nur durch Umschichtungen finanzieller Mittel im institutionell geförderten Kulturbereich kann die dauerhafte Rettung des bisher ohne öffentliche Förderfinanzmittel agierenden Literaturhauses umsetzbar sein.
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Solidarische städtische
Kulturlandschaft?
Leipziger Amtsblatt Nr. 04/2026
- Beiträge im Amtsblatt
- Jörg Kühne
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