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Leipzig hilft Kriegsflüchtlingen

Leipziger Amtsblatt Nr. 7/2022

Der russische Angriff am 24. Februar 2022 auf die Ukraine und das millionenfache Leid, das der Krieg bringt, hat uns alle erschreckt. Derzeit haben fast 4 Millionen Ukrainer ihre Heimat verlassen, allein aus unserer Partnerstadt Kiew 1,7 Millionen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Frauen und Kinder. Wir müssen uns natürlich darüber im Klaren sein, dass der große Zustrom für weitere Probleme bei uns, z.B. auf dem Wohnungsmarkt, sorgen wird. Dafür müssen schnell Lösungen gefunden werden. Aber –  und das ist der Unterschied zu 2015 – jetzt kommen wirklich Menschen, die gut ausgebildet sind. Diese könnten alsbald personelle Lücken in unserer Wirtschaft schließen. Ich persönlich denke, dass etwa 5.000 Ukrainer vorübergehend oder länger Leipzig als neue Heimat sehen könnten. Die anfängliche Registrierung der Flüchtlinge im Neuen Rathaus war von teils chaotischen Zuständen geprägt, da die Stadtverwaltung die Dimensionen unterschätzt hatte. Das neue Registrierungszentrum in der Gerda-Taro-Schule arbeitet seit der 12. KW effektiv. Davon konnte ich mich persönlich überzeugen, als ich unsere Flüchtlingsfamilie, die wir zu Haus aufgenommen haben, angemeldet habe. Mein großer Dank geht an die Mitarbeiter der Stadt, die dieses Projekt zügig umgesetzt haben.

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