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Standorte von Messstationen überdenken

„Leipzig hat 2018 als einzige sächsische Stadt den Stickoxid-Grenzwert überschritten“ teilte die Leipziger Volkszeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 31.01.2019 mit. Und weiter heißt es: „Die Deutsche Umwelthilfe nimmt die Stadt ins Visier und pocht auf Einhaltung der Werte“.

Dazu nimmt der umweltpolitische Sprecher der Leipziger AfD-Stadtratsfraktion, Christian Kriegel, wie folgt Stellung:

„Zum Einen sollten wir uns in unserer Stadt endlich einmal über die Sinnhaftigkeit der Standorte der bestehenden Messstationen Gedanken machen. Diese sind aus meiner Sicht weder von der Positionierung im Stadtgebiet, noch von den unterschiedlichen Abständen zum Straßenverkehr repräsentativ genug, um eine ganzheitliche Beurteilung über die Luftqualität in Leipzig abgeben zu können. Auch wenn der vorgeschriebene Grenzwert an der Messstation am nördlichen Leipziger Innenstadtring wohl noch nicht überschritten wurde, sehe ich diesbezüglich hier dringenden Handlungsbedarf.

Das Leipziger Umweltdezernat muss sich gegenüber dem Freistaat stark machen, dass der Abstand der Messanlage zur Kreuzung ‚Am Halleschen Tor’ nach den Möglichkeiten des derzeitigen EU-Rechts entsprechend vergrößert werden kann.

Zum Anderen ist nach dem jüngsten Positionspapier von über 100 namhaften deutschen Lungenfachärzten zur Feinstaub- und Stickoxidbelastung und deren Folgen die Forderung der Deutschen Umwelthilfe nicht nachvollziehbar. Es kann doch nicht sein, dass ´Umweltaktivisten´ die wissenschaftlich-begründeten Einwände der Mediziner in Bezug auf die tatsächliche Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub und Stickoxid einfach ignorieren.

Die aktuelle Auseinandersetzung zeigt deutlich: Wir müssen endlich weg von einer ideologisierten Umweltdebatte und zurück zu einer versachlichten und vernünftigen Umweltpolitik.“

Christian Kriegel
Umweltpolitischer Sprecher
der AfD-Stadtratsfraktion Leipzig

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